Innenvisualisierung

#1 Zielgruppen

In den nächsten Wochen werden wir immer mal wieder einen Post verfassen, der sich mit der Optimierung im Prozess der Erstellung von Architekturvisualisierungen befasst. Ziel der Serie ist es, zum einen Tipps für Interessierte bereitzustellen und zum anderen Einblicke in die Überlegungen zu bieten, was eine gute Visualisierung ausmacht. Wir wünschen beim Lesen unseres Architekturvisualiserungs-Blogs viel Vergnügen.

Bei einer Visualisierung ist es immer von Vorteil, wenn man sich zunächst vorstellt, welche Personen von der Visualisierung angesprochen werden sollen und was für Bedürfnisse damit geweckt oder erfüllt werden sollen. Bei einem Architekturwettbewerb gehören zu den Entscheidungsträgern oft Architekten. Man will Spannung aufbauen und Interesse wecken. Solche Wettbewerbsvisualisierungen dürfen gerne etwas verspielt oder dramatisch daher kommen und müssen in erster Linie nicht 100% fotorealistisch sein, sondern eher Ideen und Konzepte, Kontraste und Akzente hervorheben können. Möchte man hingegen junge Menschen ansprechen, können technologische Spielereien wie ein 360° Rundgang oder Panorama shots einer Drohne, in die das Objekt eingebettet wurde, ansprechende Innovation vermitteln. Die Farbwahl fällt oft etwas kräftiger und frischer aus und die Möblierung etwas kostensparender. Soll die Visualisierung eher ein gehobener, reiferen Charme ausstrahlen. Kann eine etwas schlichtere und elegante Möblierung und dezentere Farbwahl eher den Geschmack des Betrachters entsprechen und die fotografiert und eingesetzte Aussicht die schöne Lage der Immobilie hervorheben.

Egal für wen die Visualisierung gedacht ist. Es kann enorm gewinnend sein, vor dem Start des Visualisierungsprojektes einen Moment innezuhalten und zu versuchen, sich seine Zielgruppe zu vergegenwärtigen und sich gedanklich mit den Wünschen und Bedürfnissen derselben auseinanderzusetzen.